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Donnerstag, 30. August 2018

La Herradura: Quallen dann Qualen


La Herradura mit seiner steinigen Küste und glasklarem Wasser ist ein kleines Taucherparadies an der Costa del Sol. Am Strand zähle ich dreissig Taucher.


Ich bringe sogar Jack dazu, dass er mit mir Schnorcheln kommt. Natürlich muss ich mir wieder einige lästernde Bemerkungen über meinen langen, dünnen Neoprenanzug anhören, doch dass dieser Anzug nicht nur ein toller Sonnenschutz ist, sondern mich auch vor den Quallen schützt, erfährt Jack nach kurzer Zeit im Wasser an seinem eigenen Leib. Die Quallen sind klein und hübsch anzusehen und Jack weicht ihnen aus, doch dennoch erwischen sie ihn am Oberarm und am Unterschenkel. So dauert Jacks Schnorchelpremiere nur einige wenige Minuten bevor er aus dem Wasser flüchtet.

Ich schnorchle alleine weiter und entdecke viele bunte Fische. Ein Taucherpaar schwimmt unter mir vorüber, wobei sich einer der Taucher an der Flasche des anderen Tauchers hält und sich so herumführen lässt.

Die schmerzhaften Quallenverbrennungen an Jacks Arm sehen wüst aus und schwellen an.

Freitag, 24. August 2018

Benalmádena: Meine Schnorcheloase


Während am Strand die Leute dicht gedrängt ihre Tüchlein nebeneinander ausbreiten und man kaum einen Weg zum Wasser findet ohne irgend jemanden zu stören, mutet sich mein Schnorchelplatz als  fast menschenleere Schnorcheloase an, obwohl er nur etwa 100 Meter vom Strand entfernt liegt. Es kommt mir vor, als würde ich mich in einer anderen Welt bewegen.

Beim Einsteigen ins Wasser ist Vorsicht angebracht, denn die Seeigel sind zahlreich. Wenn das Meer wellenlos ist und das Wasser somit klar, gibt es viele verschiedene Fische zu entdecken und mit etwas Glück eine Sepia oder einen Oktopus.

Donnerstag, 9. August 2018

Benalmádena: letzter Tauchgang mit Miguel


Wir tauchen nochmals am Punto de Saltillo. Leider gibt es diesmal Wellen und die Sicht ist dadurch sehr vermindert.

Dies ist mein allerletzter Tauchgang mit Miguel, da er Morgen Nachhause fährt.

Mittwoch, 8. August 2018

Torremolinos: Erkundung eines neuen Tauchplatzes


Auf meinen Vorschlag hin, mietet Miguel uns zwei Tauchflaschen, damit wir selbstständig ohne Guide Tauchen gehen können. Miguel kennt eine Stelle, die er schon seit Langem einmal erkunden möchte.

Für Miguel ist es der allererste Tauchgang den er ohne Guide unternimmt. Der Tauchgang gleicht fast mehr einer Schnorcheltour, denn wir kommen nie tiefer als auf zwei Meter. Als wir das Wasser wieder verlassen, sind unsere Tauchflaschen immer noch sehr voll, was uns Anlass gibt, uns für Morgen nochmals zu verabreden.


Torremolinos

Montag, 6. August 2018

Benalmádena: Scubazul



Punto del Saltillo - Tauchgang vom Strand

Unser Tauchguide Eleazar ruft uns zum Briefing. Das heutige Tauchteam besteht heute aus dem Guide, meinem Tauchpartner Miguel, zwei Schnorchlern und mir. Während normalerweise ein Briefing kaum eine Minute dauert, dauert dieses eine gefühlte Ewigkeit. Er spricht mit uns als würden wir das erste Mal Tauchen, obwohl dieser Tauchgang einer der leichtesten ist, den ich je gemacht hatte. Anfangs bin ich auch sehr skeptisch, wie es denn funktionieren soll, dass wir gemeinsam mit den Schnorchlern ein Team bilden. 

Als ich mein Gerät schultere, bemerke ich, dass mein Regulatorschlauch ganz leicht abbläst. Nach genauer Inspektion entdecken wir, dass der Schlauch kaputt ist. Schnell wechseln wir zu einer Leihkombination. Wir sind schon total durchgeschwitzt. Der Weg ins Wasser ist lang, sehr lang. Auf halbem Weg kann ich kaum mehr gehen, die Ausrüstung wird mir zu schwer. Eleazar hat mir beim Briefing erklärt, er sei stark und werde mir helfen und tatsächlich, zusätzlich zu seiner Ausrüstung, trägt er jetzt auch noch meine bis ins Wasser.




Der Tauchgang ist erstaunlich schön. Das Wasser viel klarer als ich es noch vor ein paar Tagen beim Schnorcheln an genau selbiger Stelle vorgefunden hatte.


Miguel

Freitag, 3. August 2018

Benalmádena: Esquela de Buceo Profesional


Der Club Buceo de los Delfines ist leider kein Tauchclub, sondern nur ein Restaurant.


Der "Herr der Spiesse" ist trotzdem von mir begeistert als ich mit meiner Schnorchelausrüstung an ihm vorbeilaufe und winkt mich zu sich. Er zeigt mir einen Raum mit alter Tauchausrüstung und erklärt mir, dass er jeweils ab September damit auf Jagd gehe. Als Tauchpartner kann er mir leider nicht dienen, da er täglich arbeitet.


Unweit vom "Tauchclub" befindet sich die Schule für professionelles Tauchen, welche auch normale Tauchgänge mit dem Tauchboot anbietet. Da treffe ich auf meinen neuen Tauchpartner Miguel. Miguel ist für das Militär in Spanien getaucht und liebt wie ich das langsame Tauchen ohne jede Hektik.

Wir beide sind schon lange startklar um mit dem Boot loszufahren und warten eine kleine Ewigkeit auf die beiden Guides und einen dritten Taucher.

Wie es sich schnell herausstellt, war der dritte im Bunde noch nie getaucht. Trotzdem müssen wir als erste im Wasser, auf alle anderen Warten, bis wir endlich gemeinsam abtauchen dürfen. Sehnsüchtig schauen wir durch das glasklare Wasser auf den Grund.

Trotz Guide müssen wir eine Signalboje an der Leine mit uns mitführen. Der Tauchneuling wird mehr oder weniger durch das Wasser geschleppt welches dadurch von glasklar auf trüb wechselt. 

Plötzlich zuckt die Guidin das Messer und mein Tauchpartner wird aufgebracht, da er glaubt, sie wolle den eben entdeckten Tintenfisch damit töten. Doch Fehlanzeige, die Guidin benutzt das Messer um sich fortzubewegen.

Der Tauchgang war schön, doch die Mühen und das Geld nicht unbedingt wert. Miguel schlägt mir eine andere Tauchbasis vor und wir reservieren uns einen Tauchgang für Montag.

Sonntag, 29. Juli 2018

Marbella: Simply diving


Simply diving 
die Tauchschule wird von einem Engländer geführt und befindet sich direkt im Hafen



La torre - der Turm

Der Turm ist ein Überbleibsel einer ehemaligen Seilbahn, welche Mineralien von den Bergen zu den Schiffen transportierte. Er gilt als der beste Tauchplatz in Marbella.


Alle Tauchplätze werden mit dem Tauch-RIB angefahren. Die Tauchschule ist momentan sehr gut besucht, sie kommt mir fast ein bisschen wie eine Fabrik vor. Fast alle sind Tauchanfänger.

Das Wasser ist etwas trüb und die Unterwasserwelt eher mager, ich hatte mir mehr davon versprochen, da die Tauchguides von den Tauchplätzen sehr begeistert sind.


Vor dem dritten Tauchgang ruft mich die Tauchschularbeiterin an um mich zu fragen, ob ich Lust auf einen Tieftauchgang hätte, so solle ich doch morgen schon um 8 Uhr kommen. Klar, da bin ich dabei und nehme das frühere Aufstehen in Kauf.

Der Tauchgang muss verdient werden, denn die Tankstelle in Marbella hat ein technisches Problem und wir müssen deshalb zum Puerto Baño, dem Hafen für die VIP-Schiffe fahren um zu tanken. Angekommen im Puerto Baño, ist die Tankstelle noch geschlossen, da sie selbst mit Kraftstoff aufgefüllt wird.

Dann gehts endlich los. Der Tieftauchgang, der meines Erachtens nicht diesen Titel tragen darf, findet auf 22 Metern statt. Eine Mittaucherin braucht diesen Tauchgang für ihr Advanced Open Water Brevet.


Bei meinem vierten und letzten Tauchgang tauche ich mit drei Neulingen, welche das erste Brevet besitzen. Einer der Dreien kriegt Panik und muss den Tauchgang frühzeitig abbrechen. Beim Aufstieg am Ende des Tauchganges schiesst meine Mittaucherin wie eine Rakete hoch, zum Glück waren wir nicht sehr tief. Den Tauchlehrer kümmert dies wenig, wahrscheinlich kennt er solche Situationen zu genüge.

Sonntag, 16. Juli 2017

Plymouth: Endlich wieder einmal Tauchen



Erster Tauchgang: Rosehill

Auf dem Schiff, kurz bevor wir losfahren, stellt mir der Kapitän und Inhaber der Tauchbasis Aquanauts meine beiden Tauchpartner vor und meint, da die beiden mit Nitrox tauchen werden und somit länger beim Schiffswrack auf 20 Meter Tiefe bleiben können als ich, soll ich den Aufstieg alleine vornehmen.

Zweiter Tauchgang: Glen Staethallen

Bei diesem Tauchgang haben meine beiden Tauchpartner auch nur Luft dabei und wir beenden den Tauchgang gemeinsam. Zum ersten Mal sehe ich Sepien, wie wunderbar!

Sonntag, 9. Oktober 2016

Portrush: Tauchverbot im Hafen


In allen Häfen ist es nicht erlaubt zu tauchen und meistens hätte man auch gar keine Lust dazu. Doch hier in Portrush ist das anders. Schwimmen, Heineinspringen und Tauchen sind verboten, doch der Tauchclub taucht jeden Mittwoch dieser Wand entlang, trotz dem Verbot.


Ich springe um 22.30 Uhr ins Wasser und erlebe meinen ersten Nachttauchgang im Salzwasser. Meine maximale Tiefe misst nur 3,8 m doch der Tauchgang ist fantastisch. Riesige Krabben und Hummer gucken überall aus den Spalten zwischen den Hafenmauersteinen und einige Fische begleiten mich. Es gibt sehr viele verschiedene Krebse mit bunten Mustern.

Portrush: Skerrie Scuba Tauchclub


Der Portrush Yacht Club besteht aus verschiedenen aktiven Interessengruppen wie Fischer, Surfer und Taucher, jedoch gibt es keine Segler mehr.

Ich möchte gerne mit dem Tauchclub tauchen, gibt es doch nichts schöneres als mit passionierten Tauchern zu tauchen und gute Gespräche zu führen. Zudem beherbergen die Skerries laut meinem Tauchführer die besten Tauchplätze Nordirlands.

Ich gehe in das Yacht Club Restaurant und später zur Bar, doch keiner kann mir Auskunft über das baldige Sonntagstauchen geben. Ich schreibe deshalb eine Mail, bekomme jedoch keine Antwort. Der freundliche Hafenmeister hat unterdessen einen Taucher getroffen und meldet Jack, das Sonntagstauchen würde um neun Uhr beginnen.


Es erscheinen die drei Taucher Chris, Tim und Galvin. Die Taucher freuen sich auf eine zusätzliche Taucherin, denn zu dritt wäre der Tauchausflug nicht zustande gekommen.


Nach einer kurzen Fahrt mit dem RIB erreichen wir die Skerries.


Tim und ich tauchen ab, wir schwimmen gegen die Strömung um an eine spezielle Stelle zu gelangen um weiter hinunter zu tauchen. Ich komme fast nicht nach, Tim legt ein ordentliches Tempo vor. Es gibt wunderschöne Pflanzen mit grossen Blättern und langen Stielen, sie bewegen sich auf alle Seiten und ich habe das Gefühl, wir tauchen im Kreis herum. Nach zehn Minuten tauchen wir an die Oberfläche und Tim meint, wir seien am falschen Ort ins Wasser gelassen worden, die richtige Stelle sei weiter drüben. Wir tauchen ein weiteres Mal hinunter. Als wir endlich die tiefere Stelle erreichen, wird die Strömung geringer und ich kann mich von den Strapazen erholen. Gemütlich schwimmen wir umher.

Tim findet ein sehr schönes, fast unversehrtes Seeigelskelett. Jack wird staunen, wenn er es sehen wird. Doch kurz vor Ende des Tauchgangs fällt das Skelett auseinander.


Nach dem Aufräumen sämtlicher Tauchausrüstung und dem Boot gehen wir in das Yacht Club Restaurant zum "British Breakfast" zu essen.

Sonntag, 18. September 2016

Largs: Sonntagstauchen zum 2. Mal


Nun habe ich mich schon etwas an die gemütlichen Sonntagstauchvorbereitungen gewöhnt. Ich erscheine eine halbe Stunde später und bin somit nicht mehr die Erste. Es kommen die selben Taucher wie beim ersten Mal plus zusätzlich zwei neue.

Da der Wind wieder ziemlich stark aus der selben Richtung bläst wie vorheriges Mal gehen wir nochmals zur gleichen Insel.


Sonntag, 11. September 2016

Largs: Schottisches Sonntagstauchen



Hier wird momentan leider nur jeden Sonntag getaucht. Der Tauchshop befindet sich auf dem Gelände der Marina. 

Der Shop ist ein riesiges Chaos. Er ist vollgestopft mit Tauchsachen, Bootssachen und anderen auch noch eventuell nützlichen Sachen. Nichts ist geordnet, alles liegt einfach irgendwie da und übereinander. Peter, der Besitzer ist ein herzlicher Typ, welcher sechs Tage die Woche im Shop mit seinem Hund verbringt.


Ich befinde mich pünktlich um neun Uhr im Shop ein. Ausser dem Shopbesitzer ist noch niemand da. Eine halbe Stunde später treffen die ersten Taucher ein. Dann geht alles gemütlich. Es werden Flaschen gefüllt, Geräte repariert, Kaffee getrunken und irgendwann sagt Kennie, welcher Tauchlehrer ist "in so einer gemütlichen Tauchbasis hätte er vorher noch nie gearbeitet, hier gebe es keine Hektik". Wie recht er hat, doch ich möchte raus ins Wasser. Nach ungefähr 2 1/2 Stunden sind alle bereit und wir bewegen uns Richtung Schlauchboot. Es kann losgehen.

Der Wind bläst stark und wir rasen mit schnellem Tempo über die Wellen. Viel Wasser spritzt uns entgegen, zum Glück sind wir schon im Trockenanzug.

Bei der Insel Little Ciumbrale finden wir ruhigeres Wasser und beschliessen, dort zu tauchen.


Das Wasser ist klar und 13° C warm. Überall bewegt sich etwas. Es gibt besonders viele  verschiedene Krebse und Seesternen.

Dienstag, 9. August 2016

Wrackfriedhof Scapa Flow


Mein schottischer Tauchpartner Scott


Diesmal tauchen wir zur S.M.S. Dresden, einem weiteren leichten Kreuzer aus dem ersten Weltkrieg. Trotz des Sturmes der letzten Tage ist die Sicht immer noch sehr gut, wenn auch etwas trüber als zuvor.


Mein letzter Scapa Flow Tauchgang geht zum F2 Geleitboot aus dem zweiten Weltkrieg und der YC21 Barge.

Kurz nachdem das deutsche Geleitboot in die Hände der Briten kam sank es während eines Sturmes im 1946. Als man später mit der Hilfe der Barge das versunkene Schiff heben wollte, sank dies ebenfalls während eines Sturmes. In der Barge befindet sich Material des Geleitbootes welches man schon gehievt hatte. Die beiden Schiffe sind mit einer Leine verbunden.


Da ich keine Unterwasserkamera besitze, hat mir Scott ein paar Bilder der Unterwasserwelt in Scapa Flow gegeben.


Freitag, 5. August 2016

Wracktauchparadies Scapa Flow


Scapa Flow ist eine 10 x 15 Km grosse Bucht die sich aus den südlich gelegenen Orkney Inseln bildet. Durch die geschützte Lage wurde die Bucht schon von den Wikinger als Naturhafen benutzt. Sowohl im ersten wie im zweiten Weltkrieg richteten die Briten hier die Hauptstützpunkte ihrer Flotte ein.

Am 21. Juni 1919 versenkte die deutsche Hochseeflotte unter dem Kommando von Ludwig von Reuter ihre 70 Linienschiffe, Kreuzer und Torpedoboote die im Naturhafen von Scapa Flow infolge des Waffenstillstandes am Ende des ersten Weltkrieges interniert waren. Ludwig von Reuter wollte nicht, dass die Schiffe in die Hände der Briten fallen.

Für die Selbstversenkung der Hochseeflotte wurden die Seeventile geöffnet und die Türen zwischen den wasserdichten Abteilungen im offenen Zustand verkeilt.

Die Wracks der Schiffe wurden für 40'000 Pfund von einem Unternehmer gekauft. Er hob alle Schiffe ausser sieben, welche heute unter Denkmalschutz stehen und zu betauchen sind.


Mein erster Tauchgang führt zum kleinen Kreuzer S.M.S. Cöln. Die Sich ist fantastisch und das Wrack ist in einem guten Zustand. Ich bin vollkommen begeistert. Der Tauchgang ist fantastisch, die Kombination des Wracks mit den vereinzelten Fischschwärmen harmoniert perfekt.

Der zweite Tauchgang führt zum kleinen Kreuzer S.M.S. Karlsruhe. Die Sicht ist etwas trüber, doch dies schmälert das Erlebnis keineswegs. Die Tauchzeit vergeht im nu und schon bald müssen wir wieder aufsteigen.

Samstag, 7. Mai 2016

Tauchen in Zeeland




Fritz und ich tauchten an sieben verschiedenen Tauchplätzen, welche wir aus dem Tauchführer Zeeland in dem 93 Tauchplätze beschrieben sind, auswählten. Da es kurz zuvor sehr lange gestürmt hatte, war die Sicht teilweise erbärmlich. Die Tauchplätze erfreuen sich sehr grosser Beliebtheit bei Einheimischen, Belgischen und Deutschen Taucher. Besonders an den Wochenenden oder Feiertagen findet reger Tauchbetrieb inklusive Schulungen statt. An vielen Tauchplätzen gibt es Luftfüllstationen, die für 50 Cent in wenigen Sekunden 400 Liter in die Flasche füllen.

 
Wir gaben jeweils die Koordinaten ins GPS ein und landeten meistens auf einem Parkplatz mitten im Grünen neben dem Deich. Von da geht es eine Treppe hoch und eine Treppe runter zum Einstieg, was uns mehrmals ziemlich ins Schwitzen brachte. Die Wassertiefen sind moderat und so war unser tiefster Tauchgang gerade mal 18 Meter tief. Da die Wassertemperatur 10°C betrug tauchten wir im Trockentauchanzug.


Das Grevelingenmeer ist der grösste Salzwassersee von Westeuropa. Im Grevelingenmeer und Veerse Meer gibt es keine Gezeiten, jedoch in der Oosterschelde. Ein Tauchgang in der Oosterschelde muss entsprechend den Gezeiten geplant werden. In der Oosterschelde erlebten wir trotz richtigem Zeitmanagement starke Strömung, die den Tauchgang nicht einfach gestalten liess.