Donnerstag, 21. Juni 2018

Cádiz: Kleiner Stadtrundgang




Hauseingänge



Catedral Nueva

Mittwoch, 20. Juni 2018

Montag, 18. Juni 2018

Chipiona: Costa de la Luz




El Castillo


Faro de Chipiona



Ermita del Cristo de las Misericordias


Parroquia de Ntra. Sra. de la O


Sonntag, 17. Juni 2018

150 Mazagón - Chipiona: Doppeljubiläum & von Fischerboje gefesselt


Wie so oft, wenn es windstill ist, wird das Meer von einer Nebelschicht bedeckt. Da es Sonntag ist, sind doch einige private Fischerboote unterwegs, welche fleissig hornen.

Wir befinden uns auf der 150. Fahrt und erreichen 5000 Seemeilen.


Jack entdeckt, dass wir eine Fischerboje hinter uns herziehen.


Jack steigt ins Wasser und besichtigt die Sachlage. Die Bojenleine hat sich um den Propeller gewickelt.


Ich montiere meine Tauchausrüstung und tauche zum Propeller. Der Seilschneider am Schaft hinter dem Propeller hat seinen Job getan, doch die mehrkardeelige Leine hat sich aufgespalten und über ein Propellerblatt gezogen. Ein Schnitt mit meinem Tauchmesser und die Leine ist gelöst. Jack staunt, als ich so schnell wieder auftauche und erkläre, der Job sei erledigt.


Jack hievt die Fischerboje an Bord und zieht die Leine hoch. Zu seiner grossen Überraschung hängt am Ende der Leine ein Tontopf, aus welchem ein riesiger Tintenfisch flüchtet.


vor Chipiona


Im Hafen angekommen, sehen wir gerade noch das Ende des WM-Fussballspiels Schweiz - Brasilien, welches 1:1 unentschieden endet.

Samstag, 16. Juni 2018

La Rábida: Amerika's Entdeckung



Muelle de las carabelas



La Santa Maria - das Flaggschiff von Christoph Kolumbus - 40 Crew

Das Schiff lief am 25. Dezember 1492 auf eine Sandbank vor Hispaniola und konnte nicht mehr gerettet werden. Das Holz wurde verwendet um die erste spanische Siedlung La Navidad in Amerika zu bauen in welcher Columbus etwa 30 seiner Männer hinterliess.


La Niña - Kapitän Vicente Yáñez Pinzón - 20 Crew


La Pinta - Kapitän Martín Alonso Pinzón - 30 Crew

berühmtestes Crewmitglied: Rodrigo de Triana 
er sah als erster das amerikanische Land am 12. Oktober 1492


La Pinta - La Santa Maria - La Niña

von hier stachen sie am 3. August 1492 in See




La Santa Maria


Erste Begegnung: Island of Guanahani




Kolumbus Denkmal



Kloster Santa Maria de la Rábida





Sala de Conferencias (Belén de América) - "die Wiege Amerikas"

Hier fanden sehr wahrscheinlich die Gespräche zwischen Kolumbus und Bruder Juan Pérez, dem königlichen Zahlmeister statt, und das grosse Abenteuer nahm seinen Lauf.


Kolumbus zeigt seinen Männern das neue Land

Freitag, 15. Juni 2018

Donnerstag, 14. Juni 2018

Ayamonte: Entstopfung der Bordtoilette


Da die Bordtoiletten zu Verstopfung neigen, gilt bei uns an Bord als eiserner Gesetz, es wird kein Toilettenpapier hindurchgespült. Weil wir keinen Schwarzwassertank besitzen, benutzen wir die Toiletten in den Marinas für das dicke Geschäft. Bis Faro sind wir damit sehr gut gefahren und hatten nie ein Problem. Doch als wir ankerten, passierte es. Ich musste dick und konnte danach die Toilette nicht mehr spülen. Erst dachte ich mir, das Problem wird sich lösen, wenn ich nur ein wenig Geduld habe. Doch das Problem blieb.

Entstopfungsmittel kommen nicht in Frage, da wir sie als zu heikel für die Gummidichtungen empfinden. Deshalb rüste ich mich mit meiner Schnorchelausrüstung aus, während Jack mir mit einem Draht ein Entstopfer zurechtbiegt. 

Das Wasser ist kühl und als ich meinen Kopf unter Wasser halte, sehe ich kaum einen halben Meter weit, so trüb ist das Wasser. Deshalb gehe ich wieder an Bord und montiere meine Tauchausrüstung zusammen. 

Zurück im Wasser tauche ich ab und kann langsam vortastend das Toilettenloch suchen. Dann kommt der Draht zum Einsatz und ich komme kaum aus dem Staunen heraus, wieviele Brocken sich lösen und aus dem kleinen Toilettenloch herauskommen und sofort durch die leichte Strömung davongetragen werden. Ich schiebe den Draht immer weiter hinein und unterbruchlos kommt Ware hinaus. Als der Draht zu Ende geht, steige ich frierend an Bord. Die Toilette funktioniert noch immer nicht.

Ich wärme mich etwas auf, während Jack mir einen längeren Entstopfer biegt. Diesmal ziehe ich meinen Tauchanzug an.

Weiterhin kommt Brocken für Brocken hinaus, es scheint endlos zu sein. Nachdem ich ungefähr eine Stunde am Stochern bin, habe ich das Gefühl, am Ende der Leitung angekommen zu sein. Jack will nun von oben spülen, während ich unten weiterhin stochere. Tatsächlich, zu meiner grossen Erleichterung, funktioniert die Toilette wieder. Sie funktioniert zur grossen Freude jetzt besser als je zuvor.